
Über mich
Ich arbeite mit kreativen Frauen, die echtes Talent haben; und sich trotzdem klein machen. Nicht, weil ihnen etwas fehlt, sondern weil sie ihre Stimme noch nicht stabil halten: mit Präsenz, mit Richtung und aus ihrer Wahrheit heraus.
Ich bin eine kubanische Künstlerin, geprägt von zwei Welten: Kuba und Deutschland. Ich bin in Havanna, Kuba, geboren, und dort habe ich etwas gelernt, das mich bis heute begleitet: Sensibilität ist keine Schwäche. Sie ist Kraft in ihrer reinsten Form. Meine Geschichte verläuft nicht geradlinig. Vielleicht verstehe ich gerade deshalb so gut Frauen, die spüren, dass sie in keine einzige Schublade passen. Dieser Impuls hat mich nach Deutschland geführt.
Ich habe bei null angefangen; als Geflüchtete. Als man zu mir sagte: „Vergiss das Singen. Hier brauchen wir keine Sängerinnen“, habe ich das nicht angenommen. Ich habe mein Opernstudium abgeschlossen, während ich im Asylverfahren war, und beim dritten Vorsingen eine feste Stelle an einem deutschen Opernhaus bekommen. Eine Stelle, die ich heute bewusst loslasse; weil ich meine Stimme auf eine andere Art ausdrücken möchte.
In der Pandemie habe ich digitales Marketing entdeckt und eine neue Form von Sichtbarkeit gefunden: menschlicher, stimmiger, näher an der Person. Danach habe ich mich in Personal Branding, Conscious Selling und Künstlicher Intelligenz im Leadership-Kontext weitergebildet. Und ich habe etwas Einfaches verstanden, das vieles verändert: Sichtbarkeit ist nicht Selbstdarstellung. Sichtbarkeit ist Ausdruck. So ist die Methode CARA entstanden – Von unsichtbar zu magnetisch. Ich habe sie nicht „erfunden“: Ich habe sie erkannt. Es war genau der Weg, den ich selbst gegangen bin, um in Europa an ein Opernhaus zu kommen; ohne zu wissen, dass er einen Namen hat.
Heute begleite ich kreative Frauen; Künstlerinnen, Lehrerinnen, Therapeutinnen, Kunsthandwerkerinnen; dabei, Identität, Botschaft, Körper und Stimme zu ordnen. Mit der Klarheit und der Wahrheit, die nur eine Bühne lehrt. Präsenz kann man nicht spielen. Man verkörpert sie.
Eine Marke entwirft man nicht. Man atmet sie.
Und du?
Hast du echtes Talent; und stehst trotzdem in zweiter Reihe? Dann ist vielleicht nicht mehr Druck die Antwort, sondern mehr Ausrichtung.








